Sonntag, 22. Januar 2012

Up North!

Bye, Bye Inselleben

Nachdem wir Koh Lanta nichts aufregenderes als einen Tauchtrip und ein paar wilder Elefanten abgewinnen konnten, schipperten wir mit der Fähre auf die kleine, schnuckelige Insel Koh Phi Phi. Dass diese neben Phuket die Insel Thailands ist, die vom Tsunami im Jahr 2004 am schwersten betroffen war, sieht man heute dank lückenloser Wiederherstellung der Tourismusmaschinerie nicht mehr. Doch in Erinnerung bleiben die Bilder aus Tagesschau und Co, die die schmale und damals völlig zerstörte Landzunge Phi Phis zeigten, die von zwei gigantischen aus dem Wasser emporragenden Felsformationen eingekesselt wird.

Die eine Strandseite dieser Landzunge ist gespickt mit Seafood-Restaurants mit touristisch horenden Preisen, die an Luxusbungalowresorts gekoppelt sind. Die andere Seite gehört den jungen partyliebenden Backpackern. Hier reiht sich ein Guest House an das nächste, ein Dorm ans andere. Der Strand erinnert ein wenig an die Strandmeile Koh Pha-Ngans Vollmondparty, obgleich bedeutend kleiner. Auf der Insel gibt es kaum einen Platz, der nicht durch und durch dem Tourismus erlegen ist.

Trotz der bedingungslosen Ausrichtung auf den Tourismus, mangelt es der Insel keineswegs an Charme. Dank unzähliger Bars, die sich in die kleinen Gassen neben verschiedene Restaurants und Straßenstände quetschen und des allabendlichen Getummels, vereint mit dem Geruch frischer Pizza und dem Klang aneinander stoßender Billiardkugeln, verliert man das Gefühl dem eben diesem Partytourismus erlegen zu sein. Bestätigend hinzu kommt dann der Bucket, den man sich früher oder später eh kauft. Wenn man diesen dann geleert hat, findet man sich meistens entweder wild tanzend im Partyvolk am Strand oder völlig fertig im Hotelzimmer wieder. Man wandert auf einem schmalen Grat. Obwohl so ein Bucket eigentlich etwas Niedliches hat. Er ähnelt den kleinen Eimern aus dem Sandkasten, die wir früher wahrscheinlich alle vergöttert haben. Nur muss man bedenken, dass in so einen Eimer auch eine Drittelflasche Thai-Rum, Vodka oder ähnliche liquide Teufel reinpassen. Mit Eis und Cola oder Red Bull (je nach Belieben) macht das eine hammerharte 1-zu-1-Mischung.

Jedoch würde man der Insel nicht gerecht werden, wenn man sagen würde, dass feiern das einzige ist, was man dort machen kann. Geht man etwas weg aus der Partygegend, findet man Koh Phi Phis idyllische Landschaften und paradiesische Strände. Was einem dabei zu Gute kommt, ist, dass die Distanz zwischen beidem nicht groß ist und man schnell pendeln kann zwischen rastlosem Hochbetrieb und entspannter Strandidylle.

Ganz anders als die Trauminsel Koh Phi Phi ist Phuket. Es ist die größte Insel Thailands und vor allem bekannt für seine Ping-Pong-Shows. Jeglicher Charme ist der Insel abhandengekommen. Die Straßen sind grau und hässlich und überschwemmt mit britischen und russischen Sextouristen. Die Strände sind zwar trotzdem landschaftlich schön, werden aber durch Millionen von Liegestühlen und sich darauffletzenden, dickbäuchigen Pauschaltouristen  unattraktiv gemacht. Dementsprechend fiel unser Urteil über Phuket wenig positiv aus, was auch der Grund war, warum wir uns bereits nach einem Tag auf den Weg in die Hauptstadt Bangkok machten. 


10 Nights in Bangkok

Man sagt ja, dass die Welt einem schon nach einer Nacht in Bangkok zu Füßen liegt. Wir wollten auf Nummer sicher gehen und blieben über Weihnachten und Silvester insgesamt zehn Nächte. Großartige Veränderungen spüren wir bis dato nicht, aber die Zeit in Bangkok war bisher eine der besten auf der Reise.

Als wir früh morgens am Heiligen Abend von der unmenschlich langen Busfahrt aus Phuket in Bangkok ankamen, begannen wir uns den Weg durch die Millionenstadt in Richtung der Wohnung unserer thailändischen Gastgeberin Im zu bahnen. In euphorischer Weihnachtsstimmung gaben wir von einer Autobahnbrücke erst einmal „Stille Nacht“ zum Besten, bevor wir unter tosenden Applaus unser morgendliches Ständchen mit „Oh Tannebaum“ beendeten.

Im Anschluss bekamen wir einen Vorgeschmack auf die folgenden Tage, in denen wir noch des Öfteren erfahren sollten, dass die Wege in Bangkok unheimlich lang sind und man unwahrscheinlich lange braucht, um von A nach B zu kommen. An diesem Morgen entschieden wir uns jedoch für den einfachsten Weg und nahmen uns ein Taxi zum Stadtrand Bangkoks, wo unsere Gastgeberin in einem großzügigen Reihenhaus wohnte.

Zu unserer Überraschung waren wir auch nicht die einzigen, die Ims Couch surften. Die US-Amerikaner Dan und Phil fanden ebenfalls bei der quirligen Asiatin Unterschlupf, die seit September 106 Reisende beherbergt hat.

Auch an Heiligabend machte der Verkehr keine Ausnahme und unsere Pläne uns zusammen mit Im und Daniel ein Taxi zu teilen, um noch rechtzeitig zu unserem Treffen mit Phil zu erscheinen, wurden jäh durchkreuzt und es blieb uns nicht erspart den Skytrain zu nehmen, was uns eine gute 1,5-Stunden-Verspätung einbrachte. Dennoch fanden wir am Ende zusammen und hatten mal ein etwas anderes Weihnachtsdinner. Anstatt gemütlich bei gediegener Musik und frischen Düften aus der Küche im Salon zusammenzusitzen, quetschten wir uns an einen etwas zu kleinen Tisch völlig überfüllten Food Court des größten Einkaufszentrums Südostasiens – dem Siam Paragon. Statt Mamas und Papas Hâute Cuisine gaben wir uns mit gebratenem Reis, Curry und Sushi zufrieden.

Das soll jetzt nicht wehmütig klingen. Wir versuchen nur die Unterschiede einer solchen Reise zum Alltagsleben darzustellen, denn auch ohne Hâute Cuisine, war dieses Weihnachten in Bangkok sicher ein ganz besonderes. Vor allem auch wegen der Gemeinschaft aus Menschen, die man vor zwei Tagen noch gar nicht kannte und mit denen man am nächsten Abend ganz selbstverständlich Weihnachten feiert.

Apropos feiern – natürlich geht man mit den neuen Freunden nach dem Dinner noch in einen Club, auch wenn in abgespeckter Formation, da Paulus krankheitsbedingt das Feld vorzeitig räumen musste. Jedoch hielt dies den Rest nicht auf, dem Abend seinen Höhepunkt zu verpassen und Bangkoks Club-Welt unsicher zu machen.

Die eigentliche Party sollte aber erst eine Woche später an Silvester steigen. Das hieß für uns: Eine Woche Zeit, um den richtigen Platz zu finden, um das neue Jahr einzuläuten. Aber es hieß auch, eine Woche um in eine der anstrengendsten Städte der Welt einzutauchen.

Tagsüber war also jeder für sich damit beschäftigt, Eindrücke zu sammeln und die Stadt kennenzulernen. Wir machten diese Tagestouren so gut wie alle zu Fuß und auf eigene Faust, weil wir am ersten Tag merkten, dass das der einfachste und vor allem der interessanteste Weg ist – alleine durch die Millionenstadt zu laufen und abends in der Bar den anderen von seinen Eindrücken zu erzählen.

Generell macht Bangkok durch seinen Dauerstau und die durch die engen Straßen hechtenden, mundschutztragenden Menschen einen sehr stressigen, lauten und beschäftigten Eindruck. Zudem hat man das Gefühl, dass, wenn man Downtown unterwegs ist, man nie den Himmel sieht, weil man entweder von Hochhäusern umgeben ist, oder eine Skytrainlinie direkt über der Straße verläuft, was dazu führt, dass der ohnehin beißende Smog noch aggressiver wird.

Nach mehreren dieser Tagestouren fühlten wir uns ungefähr so, als hätten wir jeden Tag eine Stange Zigaretten geraucht. Das führte dazu, dass der Aufenthalt in der Stadt minimiert und der Aufenthalt in Bars oder Clubs maximiert wurde. Dabei fanden wir bedauerlicherweise heraus, dass sich das sagenumwobene Rotlichtmilieu Bangkoks auf eine kleine Seitenstraße mit ein paar billigen Bars beschränkt. Ein Vergleich zur Reeperbahn wäre eine Beleidigung.

Im Laufe der Brückenwoche zwischen Weihnachten und Neujahr kristallisierte sich dann mehr und mehr unser Vorhaben für den letzten Abend des Jahres heraus.

Nachdem erneut das Treffen zur richtigen Zeit am richtigen Ort nicht geklappt hat, gingen wir - nach einem schnellen Straßenimbiss – direkt zu der Countdownparty auf einem der zahlreichen Hochhäuser Bangkoks. Das Plateau, auf dem die Party stattfand, war jedoch nur für diesen Abend hergerichtet, was bedeutet, dass dort oben nicht regelmäßig Partys gefeiert werden. So lassen sich dann die folgenden Faux Pas erklären: Zunächst bekam Paulus ein warmes Bier, ohne die Chance es umzutauschen. Dann war schon lange vor Mitternacht kein Eis zum Kühlen der Getränke mehr vorhanden. Unter der Menschenlast brach die Bühne in sich zusammen, was dramatischer klingt, als es tatsächlich war. Doch am allerbesten ist, dass das Treppenhaus zum Hubschrauberlandeplatz, der natürlich nicht durch Geländer oder Brüstungen gesichert ist, für jeden neugierigen Gast ohne Hindernisse zugänglich war. Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass da einiges hätte noch schiefer laufen können.

Ist es aber nicht – gut so. So hatten wir einen Countdown in der sich an die Brüstung pressenden Partymasse inklusive Feuerwerk und genossen wenige Minuten später auf dem Helikopterlandeplatz die Stille von 200m über der Stadt und einem atemberaubendem Ausblick, ganz allein.

Da es schließlich nach Mitternacht noch immer keine gekühlten Getränke gab, wechselten wir die Party, zu einem Club aufwendigster Aufmachung und labyrinthischer Größe. Hier verloren wir uns dann alle wieder, nachdem wir zuvor noch alte Bekannte aus Singapur und Langkawi getroffen hatten.

Im Verlaufe des nächsten Tages standen wir alle irgendwann von den Toten auf, sodass wir am späten Nachmittag ein authentisch thailändischen Essen von Ims Eltern serviert bekamen, samt Schweineinnereien und Bergen von frittierten Hühnerknien.


3 Tage und über 250 km auf dem Zweirad

Erholt und zum ersten Mal frisch geduscht im neuen Jahr, verabschiedeten wir uns aus Bangkok und brachen den langen Weg in den Norden Thailands, nach Chiang Mai, an. 14 Stunden Zugfahrt in der dritten thailändischen Klasse, die – Gott sei Dank – nicht im Geringsten so voll war, wie indische Holzklassen, standen wir in der staubigen Mittagshitze, der inmitten einer Gebirgslandschaft liegenden Stadt Chiang Mai.

Die Altstadt Chiang Mais liegt in einem durch einen Wassergraben abgetrennten Quadrat, um welches ursprünglich auch eine Stadtmauer gezogen war. Innerhalb dieser Mauern findet man noch die Idee einer kleinen thailändischen Gebirgsstadt mit kleinen Straßen und lokalen Märkten. Außerhalb dieser Mauern ist Chiang Mai doch schon lange das touristische und kulturelle Zentrum des Nordens. Aus der Altstadt heraus mag man kaum glauben, wie groß die Stadt in Wirklichkeit ist. Mittlerweile fehlt es der Stadt weder an diversen amerikanischen Fast-Food- und französischen Luxushotelketten, noch an einem internationalen Flughafen.

Wir jedoch haben uns nicht wirklich für Chiang Mai entschieden, weil für uns für die Schönheit der Stadt begeisterten, sondern eher, weil wir ins thailändische Gebirge wollten. Deshalb liehen wir uns am ersten Tag ein Fahrrad, um die Gegend zu erkunden. Am Ende des Tages erwies sich das als sehr optimistisch, denn nach einer 40 km Fahrradtour auf einem klapprigen Drahtesel ohne Gangschaltung oder vernünftiger Bremse, hatten wir noch nicht wirklich viel gesehen von Landschaft und Bergen.

Also war in den folgenden Tagen Rollerfahren angesagt. Ganze zweimal zum 80 km entfernten Nationalpark und zurück. Das erste Mal, weil wir dachten, wir könnten alles an einem Tag schaffen. Das zweite Mal mit Zelt und Zahnbürste.

Der Nationalpark „Doi Inthanon“ ist benannt nach dem höchsten Berg Thailands, der das Highlight des Parks darstellt. Gleichzeitig auch das erste Ziel auf unserer zweitägigen Nationalpark-Tour. Wir stellten uns das so vor: Wir fahren mit dem Roller bis auf eine bestimmte Höhe zu einem Einstieg für einen Wanderweg, auf dem man dann durchs Gebirge auf den Gipfel des „Doi Inthanon“ wandert. Soweit, so gut. Wir fuhren also durch den Nationalpark in Richtung des Berges und warteten auf einen Parkplatz und einen ausgeschilderten Wanderweg. Nach einiger Zeit kam dann auch ein Parkplatz, aber kein Weg. Die Thais haben tatsächlich eine Straße bis zum Gipfel ihres höchsten Berges. Da möchte einer „FAUL!“ schreien. Aber dem nicht genug. Es gibt allen Ernstes für die letzten Meter, bis man bei den zwei großen Stupas steht, einen Shuttleservice für – ohne zu untertreiben – 30 m und eine Rolltreppe für die letzten Stufen. Wenn man so etwas einem Alpenverein vorschlagen würde, hätte man wahrscheinlich lebenslanges Einreiseverbot in Österreich, der Schweiz und Bayern.

Nichtsdestotrotz ist der Blick auf das zu Füßen liegende Thailand natürlich unbeschreiblich schön.

Unser nächtliches Lager schlugen wir dann auf einem Bauernhof mitten im Nationalpark auf, nachdem wir den Bauern zuvor mit Händen und Füßen klarmachten, dass wir gerne in ihrem Garten unser Zelt aufschlagen würden. Gegen eine Platzmiete von 50 Baht war dies dann auch genehm.

Mit frischer Süßkartoffel, gegrilltem Mais und kühlem Bier setzten wir uns dann vor unser Zelt und inhalierten die frischer werdende thailändische Landluft.

Als wir am nächsten Tag über ein anderes kleines Dorf durch den sonnigen Nationalpark zurück nach Chiang Mai fuhren, fingen allmählich unsere Ärsche an zu schmerzen. Denn alles in allem haben wir in 3 Tagen mehr als 250 km auf einem Roller (!!!) absolviert. Sitzend K.O. schliefen wir die kommende Nacht im Stehen.


Into the Tube – Vang Vieng

Wo liegt Laos? Wie heißt die Hauptstadt von Laos? An welche Länder grenzt Laos?
Das sind Fragen, die wir vor einem Jahr wahrscheinlich – so wie viele da draußen – nicht hätte beantworten können. Heute, da wir sagen können, dass wir das Land schon bereist haben, können wir auch diese Fragen beantworten.

Von Chiang Mai aus fuhren direkt in den kleinen Ort Vang Vieng, der in Backpacker-Kreisen vor allem für das „Tubing“ bekannt ist. Beim „Tubing“ nimmt man den inneren Schlauch eines großen Traktorreifens, setzt sich auf einem Fluss in ihn hinein und lässt sich von der Strömung von Bar zu Bar treiben. Vor jeder Bar steht dann ein Laotiner und wirft das Lasso aus, um die gierige Beute zu seiner Bar zu ziehen. Soweit die Theorie.

In der Praxis ist das „Tubing“ vor allem berüchtigt dadurch, dass es jährlich mindestens einen Todesfall gibt. Zurückführen kann man das eigentlich nur auf zu viel Alkohol und maßlose Selbstüberschätzung, denn auch wenn es in Vang Vieng keine großen Sicherheitsvorkehrungen gibt, muss man sich schon große Mühe geben, in dem Fluss den Löffel abzugeben. Das soll nicht zynisch klingen, wir wollen uns kein Urteil erlauben – es ist einfach unser Eindruck.

Abgesehen von den traurigen Zahlen, die über dem Backpacker-Sport wachen, liegt Vang Vieng inmitten einer Landschaft aus trockenen Feldern, staubigen Straßen und riesigen, gar majestätischen Felsen. Was heißt, neben dem „Tubing“ kann man durchaus auch die Gegend während einer Trekking-Tour erkunden.

Kann man – machen aber nur wenige. Die meisten gehen einfach jeden Tag um 12 Uhr mittags tuben, um dann gegen 7 Uhr wiederzukommen, kurz was zu essen und dann die Bars in der Stadt unsicher zu machen. So fingen auch wir an. Doch schnell merkten wir, dass „Tubing“ irgendwie mehr Vorwand als Programm ist. Denn spätestens nach dem ersten Mal merkt man, dass man sich gar keinen Reifen leihen muss, sondern auch einfach zu Fuß zur nächsten Bar laufen kann. Das heißt unten am Fluss ist jeden Tag eine riesige Party, die sich im Prinzip auf zwei bis drei Bars verteilt.

Schon im Bus nach Vang Vieng lernten wir unsere Kumpanen für die folgenden Tage kennen. Unser Zimmer teilten wir uns mit Spencer aus Seattle, WA. Jeden Mittag zwischen 12 und 1 stand Stef, ein halb italienischer Engländer aus London vor unserer Tür, um uns zum Frühstück abzuholen. Tag für Tag gesellten sich zu unserem 4-gespann mehr Leute dazu. So zum Beispiel Buck und Tim, die als Freunde von Spencer auch aus Seattle kommen. Zu sechst zogen wir also los zum Tubing und hatten in der Konstellation hammermäßigen Spaß.  

Vang Vieng selbst besteht ausschließlich aus Backpacker-Hostels und Restaurants. Die Einwohnerzahl variiert, doch hat die Stadt wahrscheinlich konstant einen größeren Anteil an Engländern und Australiern, als an Einheimischen. Es ist die totale Backpacker-Hochburg. Jeder grüßt jeden. Jeder trifft jeden. Jeder trinkt mit jedem. Die Währung rechnet man in Buckets oder in Beerlao – in etwa: ein Sandwich sollte nicht mehr als eineinhalb Beerlao kosten. Das Partyvolk selber unterscheidet sich nur noch in dem Neonton der Badehose, in der Art der Bemalungen und in der Nummer auf dem Handrücken, die man beim Ausleihen eines Reifens bekommt. Alles andere verschwimmt in Tiger-Whiskey und Beerlao.


Vientiane – die unscheinbare Perle

Die Hauptstadt Vientiane liegt direkt am Mekong, dem Grenzfluss zu Thailand. Hier merkt man den französischen Einfluss am stärksten. Überall gibt es irgendein „Bureau“ für irgendein nationales Anliegen. Die Post heißt „Postale“ und das Sandwich „Baguette“. Ebenso gibt es einen Mini-„Champs-Elysée“ an dessen Ende sich eine Schrumpfversion des „Arc-de-Triomphe“ auftürmt.

Insgesamt macht die Stadt einen sehr sympathischen Eindruck. Man bekommt hier kein richtiges Gefühl einer Groß- bzw. Hauptstadt. Vientiane wirkt eher verschlafen – gar verträumt. In ihrer Verschlafenheit aber durchaus sehr charmant, da hier keine Millionenströme an Touristen von einer Sehenswürdigkeit zur anderen rennen. Das liegt daran, dass es neben dem nationalen Denkmal und dem Abbild des Triumphbogens auch nicht wirklich viel zu sehen gibt. Was soll’s also – man setzt sich in eine Bar, bestellt sich ein Bierchen und genießt die wunderschönen Sonnenuntergänge, die die Stadt bietet und lässt den Moment auf sich wirken, der einem das wohlige Gefühl von Entschleunigung gibt.



Mittlerweile liegen wir auf Dondet, einer Insel der sogenannten „4000 Islands“ im Süden von Laos, direkt an der Grenze zu Kambodscha, in unseren Hängematten. Heute Nacht haben wir uns sehr zu Hause gefühlt, denn es hat aus Eimern gegossen, aber seid beruhigt – es lockert sich wieder auf und die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich schon ihren Weg durch die hellgraue Wolkendecke.

Bis dahin, bleibt sauber.


peace&love.arne&paule.

PS.: Die Fotos gibt es, wenn es die Internetverbindung zulässt!!!

Sonntag, 1. Januar 2012

Der Bilder-Bash



FROHES NEUES!
Auch wir beginnen das neue (Blog-) Jahr ganz besonders - mit einem Bilder-Blog mit den besten Bildern und den besten Outtakes aus gut 3 Monaten Reise!

Bangkok, die heimliche Stadt der Engel
 
Bangkok Skytrain-Shooting

Heiligabend in Bangkok

Arne mit dem Weltreisezeichen, Im und Danny

der richtige Moment im Terminal 21


Lichterkettenfummelei mit Bangkok-Host Im

Bad Boys, Bad Boys - danach wurden wir für eine Sonnenbrillenkampagne gebucht

Arne in seinem Element - Rotlichtmilieu

3 Männer ein Gedanke...

Skybar am Abend mit Sonnenbrille


Vorspeise: frisch frittierte Heuschrecke


Hauptgang: praller nicht zu identifizierender Riesenkäfer (unser Tipp: Riesenkakerlake)


ein Prachtexemplar


lecker ist anders...

Arne schmeckt's und Paulus kämpft

Arne und Danny sichtlich angetan von dem neuentdeckten Insektengeschmack, während Paulus nicht so begeistert scheint



buy 1 get 1 free - gilt leider nur für die Drinks



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Schlafquatier in Abu Dhabi

morgens halb 9 in Abu Dhabi

WICKED

die Fußballjungs aus dem Hinterhof

Arne als G.I. gewappnet für den indischen Großstadtdschungel in Bombay

als wir noch zu dritt waren...


Rikschafahrt durch Mangalore

Arne im improvisierten Schlafabteil in der indischen Holzklasse

Insomniac im indischen Zug

Abends bei Usman und Annette...

Meditation


Man kann es ihm an den Augen ablesen, wie spannend das Rugbyfinale war.

kurz vor der Abfahrt in Richtung Bangalore

Arne kämpft gegen die Überredenskünste in einem Souvenir-Shop.

Über den Dächern von Kalkutta mit Johannes.

Der Chef in seinem Revier.

Es gibt Reis!

Auch Fahrradtouren können Spaß machen. 

Bewerbungsfoto für die Modelagentur

Der Spartiat im indischen Sumpf

Er hat sie nur mit seinen Blicken hypnotisiert - Paulus aka der Schlangenflüsterer

Johannes mit dem Abendessen

Arne und das Ferkel

Das sind nur zwei der Verehrerinnenhorde, die Arne binnen weniger Tage angeschafft hatte.

100 Kinder erliegen der Faszination Technik

Wenn der Motor nicht anspringt müssen die Kinder eben schieben.

Mitten in der Pampa am Bahnhof

Egal, ob man die Massage wollte oder nicht - zahlen muss man trotzdem


Von Rooftop zu Rooftop - erst in Varanasi und hier in Delhi

Zurück im Westen: Singapore-Nightlife

Das Äffchen und seine Banane

wenn das T-Shirt einfach nicht will...

... muss man die Fotos selbst machen

Mit dem Roller quer über Langkawi

Wahnsinnsblick



Der Tauchtrip nach Hin Daeng.


mit Verpflegung 

auch ein tapferer Krieger hat mal  zu viel...

das Buch liest sich im Schlaf

mit Gepäck gerade angekommen in Bangkok


Im und Danny (man beachte die Grimasse im linken Fenster)

Arne und sein Ladykiller

die Skybar mit dem besten Blick über Bangkok

da kommen also die ganzen Ananas her

mit Im, Danny und Phil vor der Golden Gate Bridge von Bangkok

authentischer thailändischer Brunch mit Im's Eltern

Silvester


2011 war nur das Warm-Up und 2012 geht's richtig los!!!

peace&love.arne&paule.